Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV)

Wearable Computing

Smart Clothes Technologien

Smart Clothes

 

Obwohl intelligenter Kleidung („Smart Clothes“) von Experten eine großes Zukunftspotential zugeschrieben wird, sind vielversprechende industrielle Anwendungen noch nicht in Sicht. Daher haben sich Partner aus dem Bereich der Mode und Textiltechnik sowie aus der Informations- und Mikrosystemtechnikforschung zu einer interdisziplinären Projektinititive zusammengeschlossen, um die Entwicklung intelligenter Kleidung voranzutreiben.

 

 

Technologie-Plattform für intelligente Kleidung

 

Ziel ist die erstmalige Entwicklung einer modularen Technologie-Plattform für intelligente Kleidung mit:

  • miniaturisierter intelligenter Sensorik (z.B. Temperatur,  Feuchte, Puls, EKG)
  • Verfahren zur Informationsübertragung in Textilien (Fabric Area Network)
  • integrierbaren digitalen Signalverarbeitungs-, Regelungs-  und Kommunikationsmodulen
  • Erzeugung und Speicherung von Energie in Bekleidung
  • Untersuchungen zur Aufbau- und Verbindungstechnik von Mikrosystemen in intelligenter Kleidung (Zuverlässigkeit, Umwelteinflüsse, Waschbarkeit, Hygiene)

 

 

Intelligente Kleidung – das Monitoring der Zukunft

 

Kleidung mit integrierter Vitalsensorik, Signalverarbeitung und Kommunikation birgt ein enormes Verbesserungspotential für das kontinuierliche Vitalmonitoring. Insbesondere für die Überwachung von Risikopatienten und pflegebedürftigen Menschen kann die in Kleidung integrierte Sensorik in Betracht gezogen werden. Der Patient wird dadurch völlig belastungsfrei und unauffällig in seinen Vitalfunktionen überwacht.

 

 

Bluetooth™-EKG-Shirt

 

Eines der wichtigsten Messverfahren in der medizinischen Diagnostik ist die Aufnahme eines EKGs. Insbesondere bei längerfristigen Messungen, z.B. bei Risikopatienten oder zur Diagnose sporadisch auftretender Ereignisse bietet ein in die Kleidung integriertes EKG-System Vorteile gegenüber den herkömmlichen Verfahren. Das BLUetooth™-EKG-Shirt wird wie ein normales Kleidungsstück getragen, d.h. es ist für die Mitmenschen unsichtbar und es gibt für den Benutzer keinen Aufwand beim Anlegen des Systems. Auch die Bedienung des Systems funktioniert ohne eine explizite Interaktion des Patienten. Die hautfreundlichen Textilelektroden sind in die Kleidung integriert und dadurch automatisch richtig platziert. Das gesamte System ist wie normale Kleidung waschbar.