Country2City Bridge
- Ansprechperson:
- Projektgruppe:
Prof. Sax
- Förderung:
Deutsches Zentrum Mobilität der Zukunft (DZM), Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)
- Projektbeteiligte:
KIT, Fraunhofer Gesellschaft, FZI, Hochschule Karlsruhe
- Starttermin:
01.01.2024
- Endtermin:
31.12.2026
Country2City Bridge
Motivation
Die Verbindung von Stadt und Land stellt für Personenverkehr eine Herausforderung dar. Während in dichten, urbanen Räumen öffentliche Verkehrssysteme hoher Kapazität bei geringem Platzbedarf einen schnellen, unkomplizierten und preiswerten Transport erlauben, ist auf dem Land das eigene Auto oft alternativlos.
Projektziele
C2CBridge untersucht ein individualisiertes ÖPNV Angebot, das attraktive Alternativen zum eigenen Pkw bereitstellt. Durch Technologien, wie Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung eröffnen sich neue Möglichkeiten. Eine in C2CBridge betrachtete Lösungskomponente umfasst autonome Ruftaxis in Pkw Größe, die Platz für vier Personen und Gepäck bieten und in der Fläche individuell und verteilt operieren. Beim Übergang in städtische Bereiche erfolgt eine elektronische Kopplung dieser Fahrzeuge zu einem Platoon.
Durchführung
In C2CBridge sollen technische Lösungen Hand in Hand mit planerischen Konzepten entwickelt werden. Ausgehend von einer tiefgehenden Analyse der Mobilitätsvorgänge und ‐bedürfnisse in den verschiedenen Raumtypen durch Sozialwissenschaften, Raumplanung, Stadtplanung und Verkehrsingenieurwesen werden Prototypen von Fahrzeugen und Mobilitätsstationen von Maschinenbau, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen und Architektur konzipiert und aufgebaut, für die Informatik und Mathematik optimale Betriebskonzepte entwickeln.
ITIV Beteiligung
- Entwicklung der E/E- Architektur im Fahrzeug
- Berührungslose Zustandserkennung der beförderten Personen
- Überwachung des Zustands der Passagiere mittels Sensoren und Kameras zur Detektion von Reiseübelkeit (Kinetose)