Willkommen am ITIV

Geb. 30.10 ITIV
ITIV Gebäude 30.10

Das Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) ist eines der siebzehn Institute der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik innerhalb des KIT.

Es beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit den Methoden und rechnergestützten Werkzeugen zum Entwurf elektronischer Systeme und Mikrosysteme.

Das ITIV untersteht der kollegialen Institutsleitung von

ITIV-News

Seamless Engineering
Neue Lehrveranstaltung Seamless Engineering

Die Master-Veranstaltung Seamless Engineering verbindet Praxis mit spannenden Vorlesungen aus den Fachgebieten Logistik und Systems Engineering. Der Kurs beginnt mit Einführungsveranstaltungen, die Sie auf Ihre Gruppenarbeit über ein ganzes Semester vorbereiten. Ihre Aufgabe besteht darin, einen Materialfluss mithilfe von praxisnaher Hardware zunächst in einer Simulation (digitaler Zwilling) zu realisieren und anschließend den Transfer in die reale Welt auf einer Testfläche am Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme (IFL) umzusetzen. Dabei verwenden Sie State of the Art Tools wie Robot Operating System (ROS) und Gazebo. Nach Beendigung des Kurses sind Sie in der Lage moderne Aktoren (Roboterarme) und Sensoren (Lidar) aus dem Bereich der Logistik anzusteuern und dadurch einen koordinierten und robusten Warenfluss in Betrieb zu nehmen.

Vorlesung Seamless Engineering
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Neuer AMALEA Kurs

Der AMALEA Kurs vermittelt ein grundlegendes Verständnis für Machine Learning und den Umgang mit Algorithmen. Nach einem Einführungsteil auf der Basis inhaltlicher Wissensvermittlung, haben Sie intensiv die Möglichkeit, Kompetenzen durch forschendes Lernen und anhand realer Szenarien zu entwickeln. 

AMALEA lädt Sie dazu ein, selbst KI-Lösungen mittels Python zu implementieren. Mögliche Herausforderungen können dabei sein: Machine Vision, Natural Language Processing, Zeitreihen-Prognosen und Entscheidungssysteme. Bei Abschluss des Kurses sind Sie in der Lage geeignete Verfahren des Maschinellen Lernens auszuwählen, KI-Anwendungsfälle im Unternehmen zu identifizieren, Verfahren des Maschinellen Lernens zu implementieren und KI-Ergebnisse zu verstehen und zu interpretieren. 

https://ki-campus.org/amalea
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Prof. Sax im Interview mit dem Deutschlandfunk

Der zum Volkswagen-Konzern gehörende schwedische Nutzfahrzeughersteller Scania hat sich in einer Mitteilung klar für Batterie-Elektrofahrzeuge ausgesprochen. Das Unternehmen betonte, bei der Transformation hin zu einem nachhaltigen, CO2-freien Transportwesen vorne mit dabei sein zu wollen. Der Fokus liege dabei auf batteriebetriebenen Fahrzeugen.

Scania verwies auf die Fortschritte bei schweren Nutzfahrzeugen in Bereichen wie Batterie-Technologie, Ladezeiten, Haltbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Prof. Eric Sax erklärt im Interview mit dem Deutschlandfunk Kultur vom 15.09.2021, warum eine reine Batterielösung für schwere LKW aus seiner Sicht nicht praktikabel ist und dass es beispielsweise momentan noch eine viel zu geringe Kapazität an Ladesäulen gibt.

Interview: Schub für Klimaschutz? Scania setzt auf Batterie-LKW
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Prof. Sax im Bayern 2 Podcast zum Bus-Platooning

Auch im Bayern 2 IQ - Wissenschaft und Forschung Podcast ging es am 21.07.2021 um das Konzept für das Platooning von Stadtbussen in München. Prof. Sax erklärt ab Minute 17:45, wie der Umbruch im öffentlichen Nahverkehr als Zwischenschritt zum autononomen Fahren aussehen soll und welche Herausforderungen es gibt.

Beim Platooning sind die Fahrzeuge über eine „elektronische Deichsel“ miteinander verbunden und können so leicht geteilt und wieder verbunden werden.

Bayern 2 IQ-Wissenschaft und Forschung Podcast, 21.07.2021
Deutschlandfunk Nova_Platooning
Prof. Sax im Deutschlandfunk Nova zum Bus-Platooning

Die Stadt München will ab dem nächsten Jahr ein Pionierprojekt zum sogenannten Bus-Platooning starten.
Mithilfe von Sensoren und eines Bordcomputers könnten Busse benzinsparend in Kolonne fahren und bei Bedarf mehr Passagiere transportieren.

Prof. Sax erklärt im Deutschlandfunk Nova vom 07.07.2021, wie durch ein System von Sensoren, Radar und einem Bordcomputer ein Informationsfluss etabliert werden kann, der es ermöglicht, dass ein fahrerloser Bus einem anderen geführten Bus automatisch folgt. Weil Sicherheit an erster Stelle steht, sollen elektronische Warnhinweise zwischen den Bussen aufleuchten, damit niemand zwischen die Fahrzeuge gerät. Zudem kann der Fahrer des vorderen Busses die Verkehrssituation einschätzen und dementsprechend eingreifen.

Deutschlandfunk Nova 07.07.2021: Bus-Platooning in München
Prof. Eric Sax
Prof. Eric Sax im Deutschlandfunk

"In kleinen Schritten weg vom Diesel" war das Thema im Deutschlandfunk bei Forschung aktuell am 30.06.2021 anlässlich der Vorstellung des eActros von Mercedes-Benz, einem rein elektrischen LKW, der bis zu 17 Tonnen transportieren kann und eine Reichweite von bis zu 400 km hat.

Prof. Eric Sax befürwortet den Einsatz von batterieelektrischen LKW, weist aber auf das Gewicht der Batterien ("...ca. 1kWh pro km und 100 kWh wiegen 1 Tonne...") und die dadurch geringe Eignung für den Langstreckenverkehr hin. Eine Betriebsstrategie aus verschiedenen Technologien, unter anderem mit Wasserstoff-Brennstoffzellen, sei sinnvoll.

Deutschlandfunk 30.06.2021: Forschung aktuell (mp3)
Metis Neurotec
Neue Ausgründung: Metis Neurotec

Aus dem Team von Prof. Stork heraus entstand die neue Ausgründung "Metis Neurotec", die u. a. eine Gründerförderung durch die Programme "EXIST Forschungstransfer" bzw. "Helmholtz Enterprise Spin-off" erhielt.

"Metis Neurotec" zielt auf die Detektion von Demenzerkrankungen in einer frühen Phase, um irreversible Schäden zu verhindern. Durch die KI-gestützte Plattform (App und QEEG) von Metis Neurotec können Ärzte schnell und ambulant kognitive Leistungseinbußen bei Patienten feststellen, um beispielsweise Alzheimer bereits im Frühstadium zu erkennen und behandeln.

https://metisneurotec.com/
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Prototyp einer Smart-Gesichtsschutzmaske mit aktiver Lüftung entwickelt

Im Rahmen einer Bachelorarbeit ist im Team von Prof. Stork eine Smart-Gesichtsschutzmaske entwickelt und anschließend ein Prototyp gebaut worden. Die Funktion der Maske umfasst die Unterstützung der Atmung und die Verstärkung des Gesprochenen. Die Smart-Gesichtsschutzmaske soll somit den Komfort beim Tragen einer (medizinischen) Gesichtsschutzmaske erhöhen.

Entwicklung einer Smart-Gesichtsschutzmaske mit aktiver Lüftung
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German Innovation Award für U-Shift

Das automatisierte, fahrerlose, elektrische Fahrzeugkonzept des Projektes U-Shift, an dem das ITIV (Gruppe Prof. Sax) beteiligt ist, wurde mit dem German Innovation Award (https://www.german-innovation-award.de/preistraeger/preis/gewinner/u-shift/) in der Kategorie Excellence in Business to Business Automotive Technologies ausgezeichnet. Das Besondere dabei ist das Aufliegerwechselprinzip in Form einer Kapsel, das je nach Bedarf Personen- und Gütertransport erlaubt. Das ITIV ist für die Konzeptionierung der Elektrik/Elektronik-Architektur dieses hochinnovativen Fahrzeuges verantwortlich.

German Innovation Award Winner '21 U-Shift
.Grafik erstellt mit CarMaker von IPG
KIT Presseinformation 050/2021: Münchner Stadtbus der Zukunft fährt in Kolonne

Elektrisch und automatisiert fahrende Busse könnten den Personennahverkehr sicherer und effizienter machen. Das Problem: Gelenkbusse oder solche mit Personenanhänger brauchen zu viel Energie und sind nicht flexibel genug einsetzbar, um auf stark schwankende Fahrgastzahlen reagieren zu können. Die Lösung: Platooning. Dabei fahren mehrere Fahrzeuge mittels elektronischer Steuerung in engem Abstand hintereinander. Diese Kolonnen können beliebig an den jeweiligen Bedarf angepasst werden. Prof. Sax gibt in der Presseinformation des KIT hierzu Erläuterungen.

Presseinformation 050/2021: Münchner Stadtbus der Zukunft fährt in Kolonne