Open6GHub+

  • Ansprechperson:

    M. Sc. Henrik Scheidt

  • Projektgruppe:

    Prof. Becker

  • Förderung:

    BMFTR im Rahmen des Forschungsprogramms Kommunikationssysteme „Digital. Souverän. Vernetzt.“

  • Projektbeteiligte:

    Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)

    Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)

    Fraunhofer FOKUS (FOKUS)

    Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

    Technische Universität Darmstadt (TUDa)

    Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU)

    Universität Bremen (UB)

    Universität Stuttgart

  • Starttermin:

    01.01.2026

  • Endtermin:

    31.12.2029

Open6GHub+

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Motivation

Deutschland möchte im internationalen 6G‑Wettbewerb technologische Souveränität erlangen und gleichzeitig kritische Infrastrukturen widerstandsfähiger sowie digitale Systeme vertrauenswürdiger machen. Open6GHub+ schließt die Lücke zwischen exzellenter Grundlagenforschung und deren wirtschaftlichem sowie gesellschaftlichem Nutzen, indem die Forschungsergebnisse gezielt in Industrie, Standards und offene Testumgebungen überführt werden. Durch die enge Zusammenarbeit mit Industrie, Start‑Ups, KMU und öffentlichen Akteuren soll ein nachhaltiger Transfer von Innovationen in die Praxis gewährleistet werden.

Projektziele

Das Hauptziel besteht darin, die Erkenntnisse aus dem Vorgängerprojekt Open6GHub in marktreife Technologien zu überführen, wobei ein besonderer Fokus auf der Integration künstlicher Intelligenz in alle Ebenen des 6G‑Ökosystems liegt. Parallel dazu wird ein neuartiges, in Europa entwickeltes 6G‑Smart‑Radio‑Modem realisiert, das sowohl für bodengebundene Netze als auch für nicht‑terrestrische Plattformen (NTN) hohe Sicherheits‑ und Vertrauensanforderungen erfüllt. Weitere Zielsetzungen umfassen die Schaffung von 3‑D‑Netzwerken, die Entwicklung von KI‑gestützten digitalen Zwillingen für Netze und Produktionsanlagen, die Untersuchung der elektromagnetischen Exposition sowie die Demonstration praxistauglicher Lösungen in den Bereichen Industrie 4.0, Gesundheit, Landwirtschaft und Mobilität.

Durchführung

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanziert und läuft von Anfang 2026 bis Ende 2029, wobei die partnerschaftliche Zusammenarbeit von DFKI, FAU, Fraunhofer FOKUS, KIT, TU Darmstadt, RPTU, Universität Bremen und Universität Stuttgart die einzelnen Teilaufgaben übernimmt. In einem missionsorientierten Vorgehen werden klare Arbeitspakete definiert, die von der Erweiterung der bestehenden Forschungsinfrastruktur zu einem nationalen Transfer‑Hub über die Entwicklung von KI‑Ops, digitalen Zwillingen und Positionierungs‑Algorithmen bis hin zu Feldtests des Smart‑Radio‑Modems reichen. Regelmäßige Steuerungs‑ und Review‑Meetings, offene Testlabore und enge Rückkopplungen mit Industriepartnern sichern die termingerechte Umsetzung, die Einhaltung des Budgets sowie die Erreichung der Qualitäts‑ und Innovationsziele.

ITIV Beteiligun

Das ITIV beteiligt sich mit der Entwicklung Echtzeit‑Ethernet‑Routings, latenzarme Datenaggregations‑Software zur Vorprozessierung, der Realisierung einer standardisierten Netzwerkschnittstelle für Open‑RAN und hardware‑software‑partitionierter Signalverarbeitungslösungen. Zudem beteiligt sich das Institut and der Betreuung der Open6G-Radio-Modem Testplattform.