M. Sc. Christian Steinhauser

  • Forschungszentrum Informatik (FZI)
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    76131 Karlsruhe

     

Forschung

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Qualifizierung von Simulationen für automatisierte Fahrfunktionen

Simulationen ermöglichen es, eine große Vielfalt an Verkehrssituationen reproduzierbar zu testen und spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und Absicherung automatisierter Fahrfunktionen. Damit Ergebnisse aus der Simulation für die Entwicklung oder Zulassung genutzt werden können, muss jedoch nachvollziehbar sein, wie gut die virtuelle Umgebung die Realität repräsentiert. Wir am FZI/ITIV forschen daher an Methoden zur Qualifizierung von Simulationen für automatisierte Fahrsysteme. Ziel ist es, die Aussagekraft virtueller Tests systematisch zu bewerten und ihre Verwendung für die Absicherung automatisierter Fahrfunktionen zu ermöglichen.

Simulationsgestützte Absicherung automatisierter Fahrfunktionen

Automatisierte Fahrfunktionen müssen auch in seltenen und sicherheitskritischen Situationen zuverlässig funktionieren. Reale Testfahrten können diese Vielfalt nur begrenzt abdecken, da viele relevante Situationen nur mit hohem Aufwand oder Risiko erzeugt werden können. Simulationen erlauben es dagegen, Verkehrsszenarien gezielt zu erzeugen, zu variieren und unter reproduzierbaren Bedingungen zu untersuchen. Am FZI/ITIV werden simulationsgestützte Methoden zum Testen und zur Absicherung automatisierter Fahrfunktionen entwickelt.

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Hardware-in-the-Loop Testing und Teststrategien

Für die Absicherung automatisierter Fahrfunktionen müssen Steuergeräte und Softwarekomponenten unter realitätsnahen Bedingungen getestet werden. Hardware-in-the-Loop Prüfstände ermöglichen es, reale Hardware mit einer Fahrzeug- und Umweltsimulation zu verbinden und Tests unter Echtzeitbedingungen durchzuführen. Da Testkapazitäten begrenzt sind und umfangreiche Testszenarien zu langen Testzeiten führen können, ist eine geeignete Auswahl von Tests wichtig. Wir am FZI/ITIV forschen daher an Teststrategien für Hardware-in-the-Loop Prüfstände, die eine effiziente Nutzung der verfügbaren Prüfstandskapazitäten und eine breite Testabdeckung ermöglichen.

Publikationen