ITIV stärkt den KI-Ausbau in Ostafrika

Für das KIT nahmen Prof. Eric Sax vom Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) sowie seine Doktoranden Nikola Lukezic und Moritz Zink an den Gesprächen der EAC AI Alliance, einer regionalen Initiative zur Förderung von Künstlicher Intelligenz (KI) in Ostafrika teil. Begleitet wurden sie von den Vertretern der NGO Liberating Education Organization, Konstantin Kölmel und Nils Rauscher.
Die EAC AI Alliance wird von der East African Community gemeinsam mit internationalen Partnern getragen. Ziel ist es, den verantwortungsvollen Einsatz von KI durch Forschung, Qualifizierung und innovative Anwendungen voranzutreiben. Im Rahmen der Veranstaltung wurde die zweite Ausgabe der AI4EAC Innovation Challenge gestartet. Das Programm soll 20.000 Menschen in den Mitgliedsstaaten der East African Community erreichen und junge Talente, Forschende sowie Unternehmen bei der Entwicklung KI-basierter Lösungen in der Region unterstützen.
In seiner Rede bei der Auftaktveranstaltung betonte Prof. Eric Sax die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Europa und Ostafrika. Künstliche Intelligenz werde Wirtschaft, Bildung und gesellschaftliches Leben grundlegend verändern. Gleichzeitig biete Ostafrika mit seiner jungen Bevölkerung und einer dynamischen Innovationslandschaft hervorragende Voraussetzungen, um aktiv an dieser Entwicklung teilzuhaben.
Video des Beitrags auf der Pressekonferenz von Prof. Eric Sax (ab 01:44)
„Es ist unser Ziel, Forschung, Lehre, Bildung und industrielle Partner zusammenzubringen“, erklärte Prof. Sax. Entscheidend sei, dass Regionen nicht nur Konsumenten neuer Technologien bleiben, sondern selbst Teil der entstehenden Wertschöpfungsketten werden. Das KIT möchte seine Erfahrungen in Forschung, Transfer und Innovationsförderung einbringen und den Aufbau eines nachhaltigen KI-Ökosystems in Ostafrika auf Augenhöhe unterstützen.
Die Veranstaltung fand auch in den ostafrikanischen Medien Beachtung. Die tansanische Tageszeitung Daily News berichtete über den Start der zweiten AI4EAC Innovation Challenge und die Rolle der EAC AI Alliance beim Aufbau eines eigenständigen regionalen KI-Ökosystems.
Medienbericht “EAC urged to develop home-grown AI solutions”:
Die Gespräche in Arusha markieren den Beginn einer möglichen längerfristigen Zusammenarbeit zwischen dem KIT, der EAC AI Alliance und weiteren regionalen Partnern. Weitere Berichte über die Afrika-Reise und die dort geführten Gespräche werden in den kommenden Wochen folgen.
Eindrücke aus Arusha




