ITIV-News

XANDAR
XANDAR-Konsortialtreffen im April 2022

Im EU-geförderten Forschungsprojekt „XANDAR“, bei dem KIT/ITIV Koordinator ist, arbeiten acht Partner aus Wissenschaft und Industrie, darunter auch die Arbeitsgruppe von Prof. Jürgen Becker (ITIV), an einer neuartigen Toolchain zum modellbasierten Entwurf eingebetteter Systeme. Vom 6. April 2022 bis zum 8. April 2022 ist das XANDAR-Konsortium zu seinem ersten Präsenztreffen bei fentISS in Valencia zusammengekommen. Während technischer Präsentationen und praktischer Workshops wurden der erreichte Projektfortschritt berichtet und die bis zum Projektende im Dezember 2023 zu lösenden Herausforderungen diskutiert. Wir danken allen Partnern für ihre wertvollen Beiträge und den produktiven Austausch!

https://xandar-project.eu/
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Ökologiepreis der Viktor & Sigrid Dulger-Stiftung für Gabriela Molinar

Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften würdigt und fördert mit der jährlichen Preisverleihung exzellente wissenschaftliche Arbeiten. Der Ökologiepreis der Viktor & Sigrid Dulger-Stiftung gilt der Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten aus geistes‑, sozial‑ und natur‑sowie ingenieurwissenschaftlichen Fächern, die sich mit Umweltproblemen und deren Lösung befassen.
Der Preis geht 2022 an Dr.-Ing. Gabriela Molinar, ehemalige Doktorandin von Prof. Stork, deren Arbeit „Machine Learning Tool for Transmission Capacity Forecasting of Overhead Lines based on Distributed Weather Data“ einen wichtigen Beitrag leistet zur Strombelastbarkeitsprognose mittels Künstlicher Intelligenz als Optimierungsverfahren des Netzbetriebs und zur Unterstützung der Energiewende in Deutschland.

https://www.hadw-bw.de/die-akademiepreise/preisverleihung
EPIEPI
Erste Projektphase der Europäischen Prozessor Initiative (EPI) abgeschlossen

Mit dem Ende des Jahres 2021 ist auch die erste Phase des europäisch geförderten Projektes European Processor Initiative (EPI) abgeschlossen worden. Das Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) hat in diesem Projekt mit 27 weiteren Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft erfolgreich die Entwicklung der Hochleistungsrechentechnik in Europa vorangetrieben.
Über einen Zeitraum von gut drei Jahren wurde an der nächsten Generation hoch-performanter, europäischer Prozessoren geforscht und entwickelt. Dabei wurde parallel an verschiedenen Anwendungsdomänen und Prozessortechnologien gearbeitet...

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Zweite Phase EPI SGA 2
inventifeinventife
Neues Startup im Bereich Prof. Stork: Inventife

Die beiden Master Absolventen von Prof. Stork, Robin Göbel und Max-Felix Müller, gründeten das Startup Inventife. Inventife ist das erste Unternehmen weltweit, welches Automationen im Smart Home basierend auf dem Verhalten bzw. Zustand der Bewohner ermöglicht.
Mit Hilfe eines Raumsensors, modernsten Algorithmen und künstlicher Intelligenz ist es möglich, den physischen Zustand von Personen zu erkennen. Anhand dessen können anschließend Automationen oder Alarme ausgelöst werden.

https://inventife.com/
KIHTSTABILO International GmbH/KIT
Künstliche Intelligenz: Digitaler Stift hilft beim Schreibenlernen

Handschrift stellt ein wesentliches Werkzeug der Wissensgesellschaft dar: Wiederholt haben Studien gezeigt, dass die handschriftliche Ausarbeitung eines Textes zu einer höheren Qualität des Ergebnisses führt als das Tippen. Das neue, vom KIT unter der Arbeitsgruppe von Prof. Becker koordinierte Projekt „Kaligo-based Intelligent Handwriting Teacher“ (KIHT) zielt darauf, das Erlernen von Handschrift zu erleichtern, und verbindet Handschrift mit digitalen Medien. Partner aus Forschung und Industrie in Deutschland und Frankreich entwickeln einen intelligenten digitalen Stift, der sich mit allen marktgängigen mobilen Endgeräten verbinden lässt.

KIT Presseinformation 116/2021
Bosch SoftDCarBosch
Software-Defined Car: Grundlagen für Autos der Zukunft

In Fahrzeugen sind heute teilweise über 100 Steuergeräte verbaut. Die hohe Komplexität der elektrischen und elektronischen Systeme und ihrer Architektur nimmt weiter zu, muss gleichzeitig aber beherrschbar bleiben. Im Projekt „Software-Defined Car“ (SofDCar) sollen nun standardisierte Regeln und Prozesse geschaffen werden, damit die elektronischen Komponenten im Fahrzeug reibungslos zusammenspielen, jederzeit aktualisierbar und damit sicher bleiben.

Die Arbeitsgruppe von Prof. Eric Sax ist mit Themen wie der Fahrzeug-Kontrolle über die Luftschnittstelle („Control over the Air“) und entsprechende Anpassungen der EE-Architektur am Projekt SofDCar beteiligt.

KIT Presseinformation 099/2021