Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV)

Untersuchung der Stentgeometrie auf Symmetrien

Untersuchung der Stentgeometrie auf Symmetrien

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Umfeld

„Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ hat das Ziel die Produktion in der Medizintechnik zu verbessern. Die Abschlussarbeit ist im Kontext eines selbstlernendes Verfahren, welches automatisch Fehler im Flechtmuster von kardiovaskulären Implantaten (Stents) erkennt und darauf aufbauend optimierte Anpassungsparameter vorschlägt, angesiedelt.

In der praktischen Realisierung werden einige Annahmen getroffen, um die Berechnung zu erleichtern. Hierbei sticht die Symmetrieannahme heraus. D.h. es wird angenommen, dass sowohl der gesamte Stent als auch die Substrukturen (Rauten bzw. „Picks“) symmetrisch sind, obwohl dies in der praktischen Anwendung nicht der Fall ist. Problematisch hieran ist, dass der durch diese Vereinfach eingeführte Fehler unbekannt ist.

 

Aufgabe

  • Untersuchung der Stentgeometrie auf Symmetrien
  • Gibt es Symmetrien?
  • Falls ja: Was für welche?
  • Falls nein: Wie kann der durch eine Symmetrieannahme gemachte Fehler beschrieben werden?
  • Validierung der Untersuchungsergebnisse an Realdaten
  • Sind die Symmetrien bzw. nicht-Symmetrien dort sichtbar?
  • Wie groß ist der reale Fehler bei Symmetrieannahme?

 

Voraussetzungen

  • Strukturiertes und analytisches Vorgehen
  • Praktische Programmiererfahrung (vorzugsweise in Python oder C++)
  • Deutsch und Englisch verhandlungssicher in Wort und Schrift
  • Vorkenntnisse im Bereich der Bildverarbeitung sind hilfreich