Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV)

Analyse von Serviceorientierten Architekturen in Medizingeräten mit Fokus auf Safety & Security

Analyse von Serviceorientierten Architekturen in Medizingeräten mit Fokus auf Safety & Security

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Umfeld

In der Medizintechnikindustrie wird die herstellerübergreifende Kommunikation der Geräte untereinander sowie mit Backend-Services immer wichtiger. Damit erhöht sich auch gleichzeitig die Gefahr des unbefugten Zugriffs von außen, sodass Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Sicherheit der Patienten und patientenbezogener Daten zu gewährleisten.

Die Zunahme der Konfigurationsmöglichkeiten von Medizingeräten und deren für gewöhnlich langen Produktlebenszyklen führen zu weiteren Herausforderungen an die SW-Architekturen heutiger Medizingeräte. Untersucht werden soll daher inwiefern der Einsatz von serviceorientierten Architekturen künftigen Anforderungen an Medizingeräten gerecht wird.

Die Arbeit ist in enger Abstimmung mit der Getinge AB durchführbar und bietet damit die Möglichkeit zu starkem Praxisbezug.

 

Aufgabe

  • Einarbeitung in die Themen: „Software-Architekturen“ – insbesondere „Service-Oriented-Architecture“, „Functional Safety“, „Cyber-Security“
  • Recherche und Vergleich aktueller Standard-Kommunikationsprotokolle wie SDC
  • Untersuchung der Vor- und Nachteile serviceorientierter Architekturen im Bezug auf Functional Safety und Cyber-Security
  • Anwendung der Methodik auf ein vernetztes Operationstisch-System
  • Evaluation der Ergebnisse und Analyse der Vorteile und Grenzen für den betrachteten Anwendungsfall

 

Voraussetzungen

  • Motivation und kreative Denkweise
  • Kenntnisse in Systems & Software Engineering, insbesondere in eingebetteten Systemen
  • Grundkenntnisse in Programmiersprachen (C/C++, Python oder Ähnliches)
  • Grundkenntnisse in Modellierungssprachen wie UML/SysML