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Durchführbarkeitsstudie INTERACt

 

INTERACt – Integration autonomer Lkw in die Betriebsabläufe moderner Containerterminals

Motivation

In den vergangenen Jahren ist die Entwicklung autonom fahrender LKW in einem hohen Tempo vorangeschritten. Es ist davon auszugehen, dass solche Fahrzeuge in den kommenden Jahren zur Serienreife gebracht werden. Um die Vorteile des autonomen Fahrens entlang der gesamten Transportkette nutzbar zu machen ist es jedoch unverzichtbar, die vornehmlich für das autonome Fahren auf öffentlichen Straßen entwickelten Fahrzeuge auch auf den Terminalarealen einzusetzen und in die dortigen Betriebsabläufe einzubinden.

 

 

Projektziel


Im Vorhaben wird im Rahmen einer Durchführbarkeitsstudie und einer sich daran anschließenden Lückenanalyse untersucht, in wieweit es möglich ist, autonom fahrende Lkw auf öffentlichen Straßen und gleichzeitig auf geschlossenen Terminalarealen einzusetzen, und welche technischen, operativen und rechtlichen Anforderungen sowohl an die Fahrzeuge als auch an die beteiligten Transportdienstleister und Terminals zu stellen sind. Das Ergebnis der Studie wird eine Roadmap sein, die die notwendigen zukünftigen Entwicklungsschritte skizziert.

 

 

Lösungsansatz


In einem ersten Schritt werden die Anforderungen an einen autonom auf einem Terminal fahrenden Lkw analysiert. Dabei werden sowohl technische und operative als auch rechtliche und ökonomische Kriterien betrachtet. Im zweiten Schritt werden ausführlich der aktuelle Stand der Technik des autonomen Fahrens von Lkw sowie bereits absehbare Entwicklungen recherchiert.
Anschließend wird in einer Durchführbarkeitsstudie überprüft, inwieweit es bereits möglich und sinnvoll ist, autonome Lkw entlang der gesamten Transportkette einzusetzen. Dabei werden verschiedene realistische Einsatzszenarien nicht nur auf Containerterminals sondern auch auf anderen Logistikarealen untersucht.
Im Rahmen einer Lückenanalyse wird skizziert welche technischen und rechtlichen Gründe derzeit noch gegen den Einsatz autonomer Lkw sprechen. Die notwendigen Entwicklungen werden systematisch in einer Roadmap zusammengefasst.

 

Verbundkoordinator: CTD Container Transport Dienst GmbH
Projektvolumen: 387.135,75 € (davon 65% Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit: 08/2018 – 01/2020

 

Projektpartner:

  • HPC Hamburg Port Consulting GmbH
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

 

Weitere Informationen: https://www.innovativehafentechnologien.de/schwerpunkte/transport/