Digitaltechnik
| Typ: | Vorlesung (V) | ||
|---|---|---|---|
| Lehrstuhl: | Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik | ||
| Semester: | WS 12/13 | ||
| Zeit: | 16.10.2012 09:45-11:15 10.21 Daimler 18.10.2012 11:30-13:00 10.21 Daimler 23.10.2012 09:45-11:15 10.21 Daimler 30.10.2012 09:45-11:15 10.21 Daimler 06.11.2012 09:45-11:15 10.21 Daimler 13.11.2012 09:45-11:15 10.21 Daimler 15.11.2012 11:30-13:00 10.21 Daimler 20.11.2012 09:45-11:15 10.21 Daimler 27.11.2012 09:45-11:15 10.21 Daimler 29.11.2012 11:30-13:00 10.21 Daimler 04.12.2012 09:45-11:15 10.21 Daimler 11.12.2012 09:45-11:15 10.21 Daimler 13.12.2012 11:30-13:00 10.21 Daimler 18.12.2012 09:45-11:15 10.21 Daimler 27.12.2012 11:30-13:00 10.21 Daimler 08.01.2013 09:45-11:15 10.21 Daimler 10.01.2013 11:30-13:00 10.21 Daimler 15.01.2013 09:45-11:15 10.21 Daimler 22.01.2013 09:45-11:15 10.21 Daimler 24.01.2013 11:30-13:00 10.21 Daimler 29.01.2013 09:45-11:15 10.21 Daimler 05.02.2013 09:45-11:15 10.21 Daimler 07.02.2013 11:30-13:00 10.21 Daimler |
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| Beginn: | 16.10.2012 | ||
| Dozent: | Prof.Dr.Ing. Jürgen Becker | ||
| SWS: | 3 | ||
| LVNr.: | 23615 | ||
| Prüfung: | Fr 22.03.2013, 14:00 Uhr | ||
| Hinweis: | Literatur
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Digitaltechnik
Voraussetzungen
Keine.
Ziele
Ziel ist die Vermittlunge theoretischer Grundlagen.
Inhalte
Vorlesung
Diese Vorlesung stellt eine Einführung in wichtige theoretische Grundlagen der Digitaltechnik dar, die für Studierende des 1. Semesters Elektrotechnik vorgesehen ist. Da sie daher nicht auf Kenntnissen der Schaltungstechnik aufbauen kann, stehen abstrakte Modellierungen des Verhaltens und der Strukturen im Vordergund. Darüber hinaus soll die Vorlesung auch Grundlagen vermitteln , die in anderen Vorlesungen gebraucht werden.
Zunächst geht die Vorlesung auf den wichtigen Begriff Information ein und zeigt, daß die Digitaltechnik eine spezielle technische Lösung zur Behandlung von Information ist. Dannach wird der Systembegriff eingeführt und verdeutlicht, daß komplexe Systeme stets einer hierarchischen Aufteilung bedürfen, um sie verstehen und entwerfen zu können. Auf dieser Basis läßt sich dann folgern, daß Entwerfen stets als eine wiederholte Transformation von Verhaltens- in Strukturbeschreibungen aufgefaßt werden kann.
Die Begriffe Nachricht und Signal sind Gegenstand eines weiteren Kapitels. Von in Zeit und Amplitude stetigen Signalen ausgehend werden dann als besonders einfache Darstellung das zeit- und wertdiskrete Binärsignal und daraus zusammengesetzte komplexere Signalformen eingeführt.
Die Darstellung von Information durch technische Signale setzt stets eine Verabredung über die Zuordnung zwischen unterscheidbaren Elementen der Informations- und der Signaldarstellung voraus, die sogenannten Codes. Daher bringt die Vorlesung Grundbegriffe von Codes und Codierung und beschriebt einige wichtige Klassen von Codes, die zur Analog/Digital-Wandlung, für Schnittstellen, zur Fehlerentdeckung und Fehlerkorrektur, für numerische Zwecke und zur optimalen Darstellung dienen. Codewandlung und Codeumschaltung schließen diese Betrachtung ab.
In einem umfangreichen Kapitel werden formal/mathematische Grundlagen behandelt. Zunächst sind Mengen, Operationen auf Mengen und Relationen zwischen Mengenelementen Gegenstand der Vorlesung. Danach folgen einige Grundlagen der Graphentheorie. Schließlich wird gezeigt, daß die Boolsche Algebra als Basis für eine spezielle Schaltalgebra dienen kann. Aufbauend auf den zugehörigen Regeln wird der Begriff der Schaltfunktion, deren grafische Darstellung und Typisierung bis hin zu den Normalformtheoremen abgeleitet und wichtige Basissysteme zur Darstellung schaltalgebraischer Ausdrücke betrachtet. Entwicklungssatz, das Rechnen mit Belegungsblöcken und Termen sowie Minimierungsmaßnahmen sind weitere Themen dieses Kapitels.
Nachdem die formalen Grundlagen zur Verfügung stehen, werden auf der Basis von Binärschaltern geeignete technische Komponenten und Strukturen entwickelt, die eine unmittelbare Umsetzung formaler Beziehungen in technische Lösungen erlauben. Schaltglieder (Gatter), Schaltnetze und synchrone Schaltwerke sowie daraus abgeleitete spezielle Funktionseinheiten wie Zähler, (Schiebe-)Register und Digitalspeicher leiten dann über zu zusammengesetzten Strukturen, wobei insbesondere der Universalrechner nach J. von Neumann behandelt wird.
Übungen
Begleitend zum Vorlesungsstoff werden Übungsaufgaben und die zugehörigen Lösungen ausgegeben und in Hörsaalübungen besprochen. Im letzten Drittel des Semesters treten jedoch an deren Stelle Kleingruppenübungen am Rechner, bei denen mit Hilfe des Programms LogikWorks Digitalschaltungen modelliert und deren Verhaltensweisen simuliert werden.
Allgemeine Informationen
Das Material zur Vorlesung Digitaltechnik befindet sich auf ILIAS, das Sie unter https://ilias.studium.kit.edu erreichen können. Dort finden Sie im Kursbereich die Vorlesung "Digitaltechnik".
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