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Entwicklung und Evaluation einer modellbasierten Synthese automobiler E/E-Architekturen zur simulativen Verifikation

Entwicklung und Evaluation einer modellbasierten Synthese automobiler E/E-Architekturen zur simulativen Verifikation
Forschungsthema:E/E-Architekturen, Scilab/Xcos, Modell-basierte Simulation
Typ:Bachelor-/ Masterarbeit
Datum:offen (zu vergeben)
Betreuer:

M. Sc. Harald Bucher
M. Sc. Simon Reder

Entwicklung und Evaluation einer modellbasierten Synthese automobiler E/E-Architekturen zur simulativen Verifikation

Umfeld

Im automobilen Umfeld steigt die Anzahl von Komfort- und Sicherheitsfunktionen stetig an. Besonders im Bereich des „Connected-Car“ sollen Funktionen bis hin zum autonomen Fahren ergänzt werden. Um die Komplexität der daraus resultierenden Bordnetzarchitektur bzw. Elektrik/Elektronik-Architektur und deren Varianten beherrschen zu können, haben sich modell-basierte Ansätze zur übergreifenden Modellierung einer E/E-Architektur auf Systemebene etabliert. Hier wird die Entwicklung in mehrere Schichten beginnend bei den Anforderungen & Funktionsarchitektur über Netzwerktopologie bis hin zum Leitungssatz aufgeteilt. Ein de-facto Standardwerkzeug stellt hier das Tool PREEvision® der Vector Informatik GmbH dar. Eine ausführbare Spezifikation der logischen Funktionsarchitektur und somit eine simulative Verifikation der E/E-Architektur auf Systemebene wird jedoch noch nicht unterstützt. 

 

Aufgabe

In dieser Arbeit soll eine Modell-zu-Modell (M2M)-Transformation zur Ermöglichung der Simulation einer modellbasierten E/E-Architektur konzipiert, umgesetzt und evaluiert werden. Dazu soll zunächst in PREEvision die logische Funktionsarchitektur durch Verhaltensblöcke des Simulationswerkzeugs Xcos/Scilab – ein MATLAB/Simulink Pendant – verfeinert und untersucht werden, wie ein Xcos/Scilab Modell auf das Modell der logischen Funktionsarchitektur in PREEvision optimal abgebildet werden kann. Auf dieser Grundlage soll die M2M-Transfomration entwickelt und daraus automatisiert ein ausführbares Simulationsmodell generiert werden, das die Verifikation unterschiedlicher Realisierungen einer Funktion (z.B. Abstandsregelautomat) ermöglicht.
Abschießend soll der Ansatz auf seine Grenzen und Chancen hin evaluiert und mit einem bestehenden Ansatz verglichen werden. 

 

Voraussetzungen

Gute Java-Kenntnisse von Vorteil.