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adaptive Pipelinestrukturen am Beispiel des i-Core Prozessors

adaptive Pipelinestrukturen am Beispiel des i-Core Prozessors
Typ:Bachelorarbeit/Studienarbeit
Datum:ab sofort
Betreuer:

Florian Thoma

Links:Sonderforschungsbereich/Transregio 89 Invasives Rechnen

Unter dem Begriff Invasives Rechnen soll ein völlig neues Paradigma für den Entwurf und die Programmierung zukünftiger paralleler Rechensysteme erforscht werden. Die Grundidee besteht darin, parallelen Programmen die Fähigkeit zu verleihen, in einer als Invasion bezeichneten Phase ressourcengewahr  Berechnungen auf eine Menge aktuell verfügbarer Ressourcen zu verteilen, und nach paralleler Abarbeitung diese in einer als Rückzug  bezeichneten Phase wieder frei zu geben.
Am Institut wird dafür der i-Core Prozessor entwickelt, der dieses Paradigma auf der Ebene des einzelnen Prozessors umsetzt.

Mit Hilfe von Simulationsmodellen wurde in einer früheren Diplomarbeit ein Konzept für eine laufzeitadaptive Prozessorpipeline erarbeitet. Im Rahmen dieser Arbeit soll dieses Konzept in VHDL umgesetzt werden und in den LEON3-Prozessor integriert werden. Die Korrektheit der Implementierung und die Leistungsfähigkeit des Konzepts soll anhand verschiedener Benchmarks gezeigt werden.

Erfahrung in VHDL, Kenntnisse in Prozessorarchitekturen und FPGA vorteilhaft