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Akademische/r Mitarbeiter/in „Automotive Systems Engineering“

Akademische/r Mitarbeiter/in „Automotive Systems Engineering“
Stellenausschreibung: Links:
Institut:

ITIV / Prof. Dr.-Ing. Eric Sax

Bewerbungsfrist:

bis 08.05.2017

Kontaktperson:

Dr.-Ing. Jens Becker

Akademische/r Mitarbeiter/in „Automotive Systems Engineering“

Am Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Stellen als

 

Akademische/r Mitarbeiter/in „Automotive Systems Engineering“

 

in der Entgeltgruppe 13 TV-L befristet auf zwei Jahre, mit der Möglichkeit zur Verlängerung mit dem Ziel der Promotion zu besetzen.

 

Das ITIV hat sich zum Ziel gesetzt, mit seinen Forschungsergebnissen einen wertvollen und nachhaltigen Beitrag zu den technischen und gesellschaftlichen Fragestellungen rund um den Entwurf und die Integration elektronischer, mechatronischer und cyberphysikalischer Systeme zu leisten.

 

Die fokussierten Systeme umfassen dabei typischerweise analoge und digitale mikroelektronische Komponenten für die Signalverarbeitung, die allgemeine Systemablaufsteuerung und die Kommunikation mit anderen Systemen. Dabei ist das elektronische System eingebettet in ein mechanisches Umfeld und wirkt darin steuernd und regelnd. Im gesamten entsteht ein mechatronisches System als Verschmelzung von Anteilen der Mechanik, Elektronik/Elektrotechnik und Informatik. Die Recheneinheit unterliegt i.d.R. stark einschränkenden Randbedingungen wie geringer Platz-, Energie- und Speicherverbrauch, reduzierte bis nicht vorhandene Erreichbarkeit und sie muss in Echtzeit auf Umgebungsveränderungen reagieren. Das dominierende Anwendungsfeld sind EE-Topologien in der Automobilindustrie.

 

In Zusammenarbeit mit der Pkw-Entwicklung der Daimler AG ergeben sich aktuell folgende Herausforderungen, die es gilt projekthaft zu bearbeiten:

 

Ausgangssituation

·            Die Signalwelt im Fahrzeug besteht aus mehr als 20.000 Signalen; Tendenz zunehmend.

·            Wachsende Elektronikintegration und Datenaufkommen erhöhen die Wahrscheinlichkeit von
      Fehl-Situationen alleine durch die steigende Komplexität.

·            Steigende Kommunikation der Fahrzeuge untereinander oder mit stationären Einrichtungen
      speziell für aufkommende hochautomatisierte Fahrfunktionen sowie Consumer-Elektronik der
      Insassen öffnet schrittweise das bis dato informationstechnisch weitgehend abgeschlossene
      System „Fahrzeug“.

·            Schutzmechanismen gegen unbefugten und unbedarften Zugriff auf das Fahrzeug von außen
      werden elementar für die Sicherheit des Fahrzeugs und der Insassen.

 

Forschungsfragen

·       „Wie sieht die passende Methodik und entsprechende Tools – speziell zur
        Reduzierung/Beherrschung der Komplexität – für das Design der Schnittstellen in der
        Funktions-, Software-, Hardware- und System-Architektur aus?“

·       „Wie kann eine intelligente Auswertung von Flottendaten aus Fahrzeugen eine
        Angriffserkennung ermöglichen?“

 

Umsetzung

·         Analyse und Kategorisierung der aktuell und in Zukunft kommunizierten Daten eines
          Fahrzeugs mit der Umwelt (z.B. Flottendaten, Fahrzeugzustandsdaten, …
à Big Data)

·         Berücksichtigung von betrieblichen Randbedingungen wie Personal-/Know-How-Verteilung,
          organisatorische Gegebenheiten (z.B. weltweite Verteilung der Entwickler)

·         Recherche u. Greenfield-Ideen zu passender Entwicklungsmethodik

·         Analyse von Verfahren aus der Informatik und Mathematik bzw. anderen Branchen und
          Domänen (z.B. Anomalie-Erkennung)

·         Konzeptionieren von Algorithmen und Verfahren speziell auch unter dem Gesichtspunkt, wo
          die Berechnung stattfindet (on-/offboard)

      ·         Proof-of-Concept, prototypische Umsetzung der Methodik in einem Werkzeug

 

 

Business Modell

Die Ausprägung des Zusammenarbeitsmodells ist zu diskutieren. Sowohl die Arbeit direkt im Daimler-Konzern in Sindelfingen als auch am Institut oder FZI am KIT (www.fzi.de) sind vorstellbar. Pro Forschungsfrage entsteht eine Stelle. Die Möglichkeit zur Promotion ist jeweils gegeben und gewünscht.

 

Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes Masterstudium der Fachrichtung Elektrotechnik, Informatik oder vergleichbarer Qualifikation mit überdurchschnittlichem Ergebnis. Darüber hinaus sind eine kreative, selbstständige Arbeitsweise und die Fähigkeit zur abstrakten Problemlösung erforderlich. Außerdem sollten Sie Interesse an interdisziplinärer Arbeit in enger Kooperation zwischen Forschung und Industrie haben.

 

Das KIT ist bestrebt, den Anteil an Frauen im wissenschaftlichen Dienst zu erhöhen und begrüßt daher besonders die Bewerbung von Frauen. Schwerbehinderte Bewerber/-innen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (bevorzugt in elektronischer Form) sind bis zum 08.05.2017 zu richten an:

 

Karlsruher Institut für Technologie

Prof. Dr.-Ing. Eric Sax

Institut für Technik der Informationsverarbeitung

Engesserstraße 5

76131 Karlsruhe

Email: jens beckerQln9∂kit edu

Fachliche Auskünfte erteilen Ihnen gerne Herr Dr.-Ing. Jens Becker, Tel: 0721/608-46498, Email: jens.becker∂kit.edu